Es ist kalt geworden, die ersten Frostnächte haben wie hinter uns und die Blumen sind im Winterquartier. Da tippeln doch noch ein paar winzig kleine Igel draußen rum und suchen nach Futter. Die Waage zeigte für zwei kleine Kerlchen nur knapp 300g an und für einen fast 400g. Nach Rücksprache mit Tierarzt u.s.w. „wohnen “ sie nun bei uns im Heizungskeller und lassen sich mit Katzenfutter, Hühnerklein und anderen leckeren Sachen hochpäppeln. Mit einem Gewicht von ca. 700g werden wir ihnen dann draußen ein frostfreies gemütliches Plätzchen herrichten. Ihre Namen waren schnell gefunden, es ging nur der Nase nach
.
Jetzt ist wieder Zeit Sanddorn zu sammeln, also hab ich mich losgemacht und mir die Hände zerstochen
. Ich schneide die Zweige samt Beeren ab und lege sie zu Hause ins Tiefkühlfach. Nach 3 – 4 Tagen kann man dann die Beeren mehr oder weniger gut von den Zweigen pflücken. Hier einige Rezepte wofür sich das sammeln lohnt.
Sanddornmarmelade
Sandorn mit ganz wenig Wasser aufkochen und kurz köcheln lassen. Danach durch die „flotte Lotte“ passieren. 1 Büchse gewürfelte Ananas kurz pürieren. Ich nehme für ca. 500g Sanddornmus 200g Ananas. Beides nochmal aufkochen und 500g Gelierzucker zugeben, am Besten eine Gelierprobe machen um sicher zu sein das es nicht zu dünn wird. Dann in die vorbereiteten Gläser füllen.
Vom restlichen Sandornsaft kan man eine prima
Sandorntorte
zaubern.
Dafür einen Biskuitteigboden backen, oder für eilige einen kaufen. Dann
- 250g Quark
- 300g Joghurt
- 250g Sahne
- 100g Zucker
- 150ml Sanddornsaft
- 10 Blatt Gelatine
Gelatine mit kaltem Wasser einweichen. Quark, Joghurt, Zucker und Sanddornsaft mit dem Handrührgerät verrühren. Sahne steif schlagen. Gelatine ausdrücken, in einem Topf flüssig werden lassen. Etwas abkühlen lassen, nach und nach ca. 3 EL Quarkmasse hineinrühren, dann dieses mit der Quarkmasse gut verrühren, die Sahne unterheben. Den abgekühlten Tortenboden zweimal durchschneiden, Die Quarkcreme zwischen die Tortenböden und obenauf streichen. Zum Schluß ein paar Haferflocken und Zucker etwas bräunen und über die Torte streuseln.
Hat man immer noch etwas Saft über kann man ihn prima einfrieren für spätere Torten und andere leckere Sachen.
Und wenn man keine Lust mehr hat alle Beeren abzuknaupeln kann man vom Rest immernoch
Sandornlikör
ansetzen. Dieser hat nur den Nachteil er hält nicht lange
, Irgendwie verflüchtigt er sich immer.
- 200 g Sandorn in eine Flasche mit weitem Hals füllen
- 1 Stange Zimt und
- 1 Stk. Strenanis
zugeben nun mit klarem Schnaps (mind. 40%) auffüllen, fest verschließen und gut 4 Wochen an einem kühlen Ort ziehen lassen,
danach abseien und mit 2 – 3 EL Waldhonig mischen
und noch gut eine Woche ziehen lassen.
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Koblenz
Stadtansicht
Deutsches Eck mit dem monumentalen Reiterstandbild Kaiser Wilhelm I. Der Sockel diente übrigens von 1953 bis 1990 als Mahnmal der Deutschen Einheit.
Historiensäle auf dem Görresplatz. Sie beschreibt die 2000 jährige Geschichte der Stadt Koblenz. Angefangen mit dem mit Weinfässern beladenen Boot, welches die Siedlung im 1. - 5. Jahrhundert symbolisiert. Bis hin zum heutigen Koblenz, einer der Zukunft zugewandten Stadt.
gemütliches Straßencafé
Rheinblicke
Blick vom Loreleyfelsen
- und wem fällt da nicht das bekannte Gedicht von Heinrich Heine ein? – mal zur kleinen Auffrischung und zum genießen
Die Lorelei
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe
Er schaut nur hinauf in die Höh´.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei getan.
herrlicher Ausblick aus der Schwebebahn über die Weinberge in Richtung Assmannshausen
Blick auf Hattenheim
Rüdesheim
Drosselgasse bei Nacht
Kloster Eberbach
Laienrefektorium
Klosterkirche
Burg Rheinfels
Die Burg wurde 1245 von Diether V. von Katzenelnbogen im Mittelrheintal über St. Goar erbaut. Durch einen immer weiteren Ausbau wurde die Festung die größte Wehranlage am Mittelrhein. Heute ist sie die größte Burgruine am Rhein und man hat einen guten Ausblick auf das Rheintal mit seinen kleinen Ortschaften.
St. Goarshausen
St. Goar
Straßencafé in St. Goar
Holstentor
Das Holstentor ist wohl das berühmteste Wahrzeichen Lübecks. Der Durchgang war früher zur Feldseite mit zwei Torflügeln versehen, die nicht erhalten sind. 1464 begann man mit dem Bau, der 1478 vollendet wurde. Errichtet wurde es auf einem sieben Meter hohen, eigens aufgeschütteten Hügel. Bereits während der Bauzeit erwies sich diese Unterlage als instabil. Im morastigen Grund sackte der Südturm ab, so dass man schon beim Weiterbau versuchte, einen Ausgleich für die Neigung zu schaffen. Da sich die Neigung der Türme fortsetzte, wurde eine Restaurierung erforderlich. Bei dieser Restaurierung in den Jahren 1933/34 wurden Stahlbetonanker zur Sicherung der Türme eingesetzt, die von eisernen Ringen umgeben wurden. Dadurch stand das Tor nun sicher. In den Jahren 2005/06 wurde es erneut restauriert und man kann es heute in seiner ganzen Pracht bewundern und auch das darin untergebrachte Stadtmuseum ist einen Besuch wert.
Kirche St. Marien
Die Lübecker Marienkirche wurde von 1250 bis 1350 erbaut. Die Kirche befindet sich auf dem höchsten Punkt der Altstadtinsel und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie gilt als Mutterkirche der norddeutschen Backsteingotik und war Vorbild für rund 70 Kirchen dieses Stils im Ostseeraum. Das Mittelschiff ist mit 38,50m das höchste Backsteingewölbe der Welt. Die Türme sind, die Wetterhähne mitgerechnet, 124,95m und 124,75m hoch.
Verletzungen
14 gebrochene Kreuzfragmente, verwickelte verbundene Pfähle, erinnern an die 14 Leidensstationen Jesu. Ausgestellt von Günther Uecker. Zu sehen im Querschiff der St. Marienkirche.
Statler und Waldorf
Die berühmtesten Opas Lübecks? Oder, die Muppets sind überall
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